Erklärungen zu den Versicherungsbegriffen

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Leitzinserhöhung - 
Der Leitzins wird von den Zentralbanken festgelegt und ist ein Instrument der Geldpolitik. Der Leitzins ist der Zinssatz zu dem sich Geschäftsbanken bei den Zentralbanken refinanzieren können. Die Geschäftsbanken haben dazu Sicherheiten, meist in Form von Wertpapieren, zu hinterlegen. Die Wertpapierhinterlegung wird auch als Wertpapierpensionsgeschäft bzw. "Repo-Geschäft" bezeichnet. Die Beschaffung von Liquidität über Zentralbanken ist in den letzten Jahren stetig zurückgegangen, da sich Geschäftsbanken untereinander zum Interbankensatz Geld geliehen haben. Im Zuge der Finanzkrise ist diese Finanzierungsquelle aufgrund des Vertrauensverlusts im August 2007 fast gänzlich zum Erliegen gekommen, und die Zentralbanken stellen wieder mehr Liquididät zur Verfügung, um die Stabilität des Bankensystems zu gewährleisten.
Rohstoffpreisindex - 
1. Begriff: im Rahmen der amtlichen Preisstatistik errechnete Indexzahl zur Dokumentation der Preisentwicklung in bestimmten Bereichen des Binnenmarktes. Mit einem Preisindex können Volumina volkswirtschaftlicher Entwicklungen in preisbereinigten Reihen dargestellt werden. Hinreichende Genauigkeit der Preisindizes soll durch "Repräsentativität" der berücksichtigten Waren und Dienstleistungen (Warenkorb) und Verwendung einer möglichst aktuellen Ausgaben- und Verbrauchsstruktur (Wägungsschema) zur Gewichtung der einzelnen Güter gewährleistet werden.
Tilgung - 
Regelmäßige Ab- bzw. Rückzahlung einer langfristigen Schuld (z.B. Tilgungshypothek) in Form von Teilbeträgen, die nach verschiedenen Gesichtspunkten berechnet und i.d.R. aus den Abschreibungsgegenwerten oder aus dem Reingewinn aufgebracht werden. Höhe und Fälligkeit der Tilgungsraten sind bei der Finanzplanung durch Aufstellung eines Tilgungsplanes zu berücksichtigen.
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