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Sie haben bereits Ihr Traumhaus gefunden und möchten dieses finanzieren oder suchen noch ein Haus und stellen sich die Frage, wie viel „Haus“ Sie sich leisten können?

Durch unsere langjährige Erfahrung im Bereich der Finanzierungsvermittlung können wir Ihnen diese Fragen beantworten und Sie bei der Finanzierung Ihrer Immobilie unterstützen. Wir finden aus über 200 Banken das passende Angebot mit top Konditionen.

Wie arbeiten wir mit Ihnen?

Wir finden Ihre passende Baufinanzierung

Christian Althaus

Immobiliardarlehensvermittler §34i GewO

Spezialist für private Immobilienfinanzierungen
Spezialist für gewerbliche Finanzierungen
Spezialist für Immobilien als Kapitalanlage

Ricardo Althaus

Immobilardarlehensvermittler §34i GewO

Spezialist für private Immobilienfinanzierungen
Spezialist für gewerbliche Finanzierungen
Spezialist für Immobilien als Kapitalanlage

Natalie Birg

Immobilardarlehensvermittlerin §34i GewO

Spezialistin für private Immobilienfinanzierungen

mit individuellen Konzepten

Das sagen unsere Kunden

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ausgewählte Beiträge aus unserem Finanzblog

So klappt es mit der eigenen Immobilie
So klappt es mit der eigenen Immobilie

Sie suchen schon seit einiger Zeit und sind noch nicht fündig geworden?
Mit diesen Tipps klappt es mit der eigenen Immobilie.

 Sie brauchen einen Budgetplan

Beschäftigen Sie sich als erstes intensiv mit Ihrem Budget und Ihren finanziellen Möglichkeiten. Wie man das optimale Budget ermittelt, können Sie HIER  nachlesen oder gern mit uns persönlich besprechen.

Bedenken Sie immer: Eine Immobilie zu haben ist schön, Sie sollten aber nach Darlehenskosten, Instandhaltungskosten und laufenden Nebenkosten genug Geld haben für die (anderen) schönen Dinge des Lebens. Auch das tollste Haus wird irgendwann Normalität und Sie möchten vielleicht auch weiterhin sich Urlaube und Hobbies leisten.

Wenn Sie Ihr Budget ermittelt haben und wissen, wie hoch ein realistischer Kaufpreis sein darf, würden vermutlich die meisten Menschen nun direkt beginnen nach passenden Immobilien zu schauen. Das ist sicher verständlich, wir empfehlen Ihnen aber, noch einen Zwischenschritt zu erledigen – Die „Vorbereitung für den Best Case“.

Was meinen Wir?

Was würde passieren, wenn Sie anfangen zu suchen und auf einmal innerhalb eines Tages Ihre Traumimmobilie finden ?  Sie müssten sich innerhalb von 24 Stunden entscheiden und direkt eine Bankbestätigung vorlegen. Unter Umständen würde es an der Suche der Unterlagen scheitern. Dieses Szenario kommt hin und wieder vor.

Also bereiten Sie sich vor.

Die Vorbereitung

Für eine Finanzierungszusage der Bank- und somit Möglichkeit der verbindlichen Immobilienreservierung- benötigen Sie immer Ihre Bonitätsunterlagen und die Objektunterlagen. Die Bonitätsunterlagen sollten Sie bereits im Vorfeld zusammentragen.

Legen Sie einen Kundenordner an und speichern Sie Ihre letzten 3 Gehaltsabrechnungen, die Kontoauszüge der letzten 4 Wochen, die letzte Einkommenssteuererklärung, Eigenkapitalnachweise und Ihre Personalausweiskopien. Halten Sie die Unterlagen immer aktuell.

Richtig gut wird es, wenn Sie bereits im Vorfeld Kontakt zu uns aufnehmen. Wir pflegen Ihre Bonitätsdaten in ein CRM System und verwalten die Bonitätsdaten und können später extrem schnell Angebote erstellen, Machbarkeiten ermitteln, Darlehenskosten und für die Bank- und Finanzierungsbestätigung sorgen. Voraussetzung dafür ist eine gute Vorbereitung.

 Die Suche

Das Wichtigste und wohl Schwierigste ist die Objektsuche.

Als erstes sollten Sie bei wichtigen Immobilienmaklern im Umfeld Ihre Daten und Ihre Suchkriterien durchgeben. Die Immobilienmakler führen Interessentenlisten und schicken neue Immobilien meist erstmal an die internen Interessenten.

Legen Sie sich ein Suchprofil bei Immobilienscout und Ebay Kleinanzeigen an. Hin und wieder findet man auch im Internet passende Objekte. Sobald ein Angebot auftaucht was Ihnen gefällt müssen Sie schnell sein. Nehmen Sie zügig Kontakt auf und versuchen Sie sehr zeitig einen Besichtigungstermin zu erhalten. Was Sie dann tun können damit Ihnen keiner die Immobilie vor der Nase wegschnappt, lesen Sie HIER.

Entwickeln Sie Einwurf-Karten für Briefkästen. Diese sollten ein nettes Foto der Familie und einen netten Text enthalten. Die Leser müssen Sie und Ihre Familie sympathisch finden. Der Text könnte wie folgt lauten: „Wir sind eine junge Familie und suchen ein Häusschen, damit unsere Kinder unbeschwert aufwachsen können. Falls Sie jemanden kennen der seine Immobilie verkaufen möchte oder Sie ggf. selbst über einen Verkauf nachdenken, freuen wir uns über Ihre Rückmeldung“.  Auf diese Art haben schon einige Kunden tolle Anrufe erhalten.

Verteilen Sie die Karten in diversen Postkästen und legen Sie diese aus wo es möglich ist.

Auch Aushänge an Laternen etc. eignen sich. Wichtig ist das FOTO. Hiermit transportieren Sie die Emotion – und darum geht es den meisten Hausverkäufern.

Sie sollten ständig mit Ihren Mitmenschen darüber sprechen, dass Sie eine Immobilie suchen.Teilen Sie auch mit, wie hoch Ihr Budget ist und bitten Sie die Personen die Ihnen nahe stehen und die Sie treffen, ebenfalls die Augen und Ohren für Sie offen zu halten.

Entwerfen Sie ggf. auch kleine, private Kärtchen die sie den Menschen zur Verfügung stellen, damit diese Ihre Kontaktdaten weiterreichen können. Auf den Kärtchen könnte stehen: „Wir suchen ein Haus – Ihr Name und Ihre Telefonnummer. Nutzen Sie auch bereits vorhandene Flyer wie oben beschrieben.

am Ball bleiben

Bleiben Sie an dem Thema dran. Es ist eine Fleißarbeit aber wenn Sie die Tipps beherzigen, werden Sie belohnt. Machen Sie Kompromisse bei Bestandsimmobilien. Auch Objekte die auf den ersten Blick nicht so schön sind, können modernisiert werden und teilweise auch an Ihre Bedürfnisse angepasst werden. Planen Sie für den Fall Immer Modernisierungskosten in Ihren Budgetplan mit ein.

Wichtig ist, die oben beschriebenen Schritte einzuhalten und am Ball zu bleiben.

Wir begleiten fast täglich Menschen auf diesem Weg.

Immobilienkauf und nicht verheiratet – Hierauf sollten Sie achten.
Immobilienkauf und nicht verheiratet – Hierauf sollten Sie achten.

Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft haben kein gesetzliches Erbrecht.

Verstirbt einer von beiden und beide Partner haben vorab keine verbindliche Regelung bezogen auf den Todesfall getroffen, erbt der Überlebende nicht. Er wird sich vielmehr mit den gesetzlichen Erben des Verstorbenen auseinandersetzen müssen.

Dies kann die Kündigung des Mietverhältnisses der gemeinsam bewohnten Wohnung ebenso betreffen wie die Auseinandersetzung des Eigentums, die Auseinandersetzung des Haushaltes.

Nur ein Erbvertrag kann hier Sicherheit bringen und helfen.

Die Variante, ein Testament auf Gegenseitigkeit zu verfassen, entfällt aufgrund des fehlenden Ehescheins.

Zwar kann ein Testament grundsätzlich jeder Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft vereinbaren. Für den Verbliebenen bietet ein (Einzel–)Testament allerdings am Ende nicht eine endgültige Sicherheit, da es jederzeit – ohne von dem Anderen bemerkt zu werden – vernichtet oder widerrufen werden.

Deshalb ist die einzig sichere Möglichkeit, der Abschluss eines notariellen Erbvertrages.

Hierin kann sozusagen nahezu alles vereinbart werden. Beispielsweise kann darin die Vereinbarung getroffen werden, dass im Falle des Bewohnens einer gemeinsamen oder in einem alleinigen Eigentum stehende Immobilie der überlebende Partner das Recht haben soll, weiterhin in dieser Immobilie, so lange er dies möchte, wohnen bleiben zu können, selbstverständlich gegen Übernahme der laufenden Kosten, mit der Immobilie nach Belieben verfahren zu können und auch im Falle des Miteigentums beider Partner die Immobilie sodann ohne die Einflussnahme der Erben des Verstorbenen veräußern zu dürfen.

Lediglich die Aufteilung des Kauferlöses muss dann entsprechend den Miteigentumsanteilen der ehemaligen Lebenspartner der nichtehelichen Lebensgemeinschaft zwischen den Erben des verstorbenen und der überlebenden Aufgeteilt werden. Damit diese Möglichkeit des Überlebenden auch umgesetzt werden kann, sollte ferner Testamentsvollstreckung angeordnet werden.

Im Falle des Ablebens eines Partners würde der Überlebende das Notariat Informieren und bitten, diese Regelung in das Grundbuch eintragen zu lassen. Sie ist dann auch für die Erben bindend. Einzelheiten hierzu regelt jeder Anwalt und auch jedes Notariat.

Wie viel Haus kann ich mir leisten?
Wie viel Haus kann ich mir leisten?

Wie viel Haus kann ich mir leisten?

Diese Frage besprechen wir sehr häufig mit unseren Interessenten, die noch keine Immobilie gefunden haben und gern Eigentum erwerben möchten.

Heute möchten wir Ihnen einfache Tipps an die Hand geben, was Sie bei der Planung berücksichtigen sollten.

Wenn man es genau betrachtet, handelt es sich hierbei um zwei Fragen, die diskutiert werden sollten.

  1. Wie viel Geld gibt mir die Bank und
  2. Wie viel Geld will ich für die Immobilie aufnehmen.

Wie viel Geld gibt mir die Bank?

Grundsätzlich hängt die Höhe des Kredites von Ihrer Bonität, Ihrem Alter, Ihren Einkünften und Ihrem Berufsstand ab.

Ein langjähriges Angestelltenverhältnis, ein Beamtenstatus und eine gutlaufende Selbstständigkeit, kann sich positiv auf die Bewertung der Bank auswirken.

Probezeit oder eine Existenzgründung kann sich dagegen negativ auf die Bewertung auswirken, da die Banken die Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfall minimieren möchten und dementsprechend das Risiko geringhalten möchten.

Für die Ermittlung der maximalen Darlehenssumme können Sie folgende Größe heranziehen: Das 100 – 108 fache des Nettofamilieneinkommens, wäre die maximale Darlehenshöhe, die Ihnen eine Bank zur Verfügung stellen könnte.

Wenn Sie also 5.000 € Nettofamilieneinkommen zur Verfügung haben, würde die Bank Ihnen mögliche 500.000 € Darlehenssumme zur Verfügung stellen. Vorausgesetzt Sie haben unbefristete Tätigkeiten und Ihre sonstigen Kreditverpflichtungen und Ausgaben bewegen sich in einem dementsprechend passenden Rahmen.

Die 2. Frage ist unserer Meinung nach wesentlich wichtiger:

Wollen und können Sie sich auch die 500.000 € leisten?

Hier sollten Sie genau auf Ihre Einnahmen- und Ausgabenverhalten schauen. Wir würden Ihnen empfehlen, eine Haushaltsrechnung zu erstellen und sich selbst hierbei sehr genau zu hinterfragen.

Wie viel Geld geben Sie für Ihre Fixkosten und für Ihre variablen Kosten im Monat aus? Gibt es Schwankungen in den Ausgaben? Sind noch Beiträge für Rücklagenaufbau und Urlaub mitberücksichtigt oder neu hinzukommende Kosten (z.B. Kinderbetreuung) in Zukunft?

Hinterfragen Sie ebenfalls Ihre Einkommensentwicklung in der Zukunft.

Haben Sie ggf. Einkommenseinbußen oder reduziert sich ein Gehalt auf Grund von Teilzeitarbeit?

Die Bank würde Ihnen zwar auf Grund der aktuellen Situation die 500.000 € Darlehen geben, kann aber nicht Ihre persönliche und finanzielle Entwicklung in der Zukunft bewerten können. Es gilt immer der aktuelle Stand.

Wir empfehlen maximal 30- 35 % des Haushaltsfamilieneinkommens für Wohnzwecke auszugeben. Bei 5.000 € Nettofamilieneinkommen entspricht das 1.500 € – 1.750 € im Monat.

Bei 500.000 € Darlehen entspricht die monatliche Rate (Beispielhaft mit 2% Tilgung, 1,5 % Zins gerechnet) 1.458€. Bei 2 % Tilgung entspricht die Laufzeit aber auch 37 Jahre. Hinzu kommen noch die Nebenkosten und die Instandhaltungskosten der Immobilie.

Sie können für diese Ausgaben je nach Objektzustand und Ausstattung nochmal mit ca. 3 € pro qm Wohnfläche rechnen. Bei einem Haus mit 140 qm Wohnfläche wären das nochmal ca. 420 € mtl.

In Summe zahlen Sie somit dann ca. 1900 € mtl. für Ihr 500.000 € Darlehen.

Demnach wären aus unserer Sicht die 500.000 € bei einem Familieneinkommen von 5.000 € etwas zu hoch – auch wenn die Bank dieses Darlehen vermutlich vergeben würde.

Profi- Tipp: Simulieren Sie Ihren Hauskauf.

Nehmen Sie als Anhaltspunkt Ihre Kaltmiete.

Wenn Sie aktuell 800 € Kaltmiete zahlen und ein mögliches Darlehen aufnehmen wollen, welches Sie z.B. 1.500 € kostet, empfehlen wir Ihnen Ihren Immobilienkauf zu „simulieren“.

Sparen Sie ab sofort die Differenz, die Sie in Zukunft für das Darlehen mehr zahlen – per monatlichem Dauerauftrag auf ein separates (Tagesgeld-)Konto.

Wenn Sie nach 3 – 4 Monaten entspannt mit Ihrem Budget auskommen, trotz dem zusätzlichen Sparplan, dann wissen Sie, dass Sie sich auch eine Rate von 1.500 € leisten können.

Wenn Sie feststellen sollten, dass es nicht klappt, dann wären Ihre Rate und das Darlehen für Sie zu hoch in Zukunft.

So gehen Sie kein Risiko ein und bekommen ein Gefühl für die neue, finanzielle Belastung, ohne diese direkt zu haben.

Nebenbei bauen Sie zudem weiter Eigenkapital mit dem zusätzlichen Sparplan auf.

Wenn Sie zu diesen Themen mit uns in Gespräch gehen möchten, stehen wir Ihnen zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns gern.

Praxistipps für Ihren Hausbau
Praxistipps für Ihren Hausbau
Grundstück selbst finden oder vom Bauträger?

Zu Beginn des Bauprojektes stellt sich die Frage, ob Sie ein Grundstück selbst suchen oder sich ein Grundstück direkt von einem Bauträger oder Hausbauer mit anbieten lassen.

Wenn es möglich ist, sollten Sie eigenständig ein Grundstück finden, was Sie bebauen können.Sie haben dann den Vorteil, dass Sie bei dem Erwerb nur die Grunderwerbsteuer auf das Grundstück zahlen.

Erwerben Sie ein Grundstück als “Gesamtpaket” von einem Hausbauer oder Bauträger, zahlen Siedie Grunderwerbsteuer auch mit auf die dazugehörige Immobilie.

Klären Sie unbedingt vor dem Grundstückskauf ab ,ob eine positive Bauvoranfrage vorhanden ist und ob Ihre baulichen Ideen auch umgesetzt werden können. Auch ein Bodengutachten zur Prüfung etwaiger Bodenbelastungen ist ratsam. Ein Blick ins aktuelle Grundbuch und ins Baulastenverzeichnis sorgt für Klarheit über etwaig vorhandene Baulasten oder Beschränkungen.

Auf der Informationsseite „BORIS“ , finden Sie zu Dem die aktuellen Bodenrichtwerte. Dort können Sie sehen, was was die Grundstücke in Ihrem Baubereich wert sind.

Die Finanzierung des Grundstücks

Gehen wir idealerweise davon aus, dass Sie ein separates Grundstück gefunden haben.

Insofern Sie genug Eigenmittel haben das Grundstück bar zu kaufen, macht das Sinn. Falls das Grundstück finanziert werden soll empfiehlt es sich, erst einmal für das Grundstück ein variables Darlehen bei der Bank aufzunehmen. Der Vorteil bei einem variablen Darlehen ist, dass Sie nach fertiger Planung Ihres kompletten Bauprojektes, ganz in Ruhe die gesamte Finanzierung noch einmal bei anderen Banken vorstellen können und die Konditionen vergleichen können.

Nicht alle Banken möchten variable Finanzierungen begleiten. Sollte es für Sie schwierig sein eine variable Finanzierung zu bekommen macht es Sinn, mit dem Grundstückskauf etwas zu warten falls möglich und dies erstmal zu reservieren. Sie sollten dann die Baukostenplanung der Immobilie etwas voranzutreiben um die gesamten Kosten Ihres Vorhabens zu kennen und dann direkt das gesamte Bauvorhaben bei der Bank anfragen.

So kann die Bank sich ein Bild über die Gesamtkosten machen und Ihnen bereits in einem frühen Planungsstadium sagen, ob die gesamte Finanzierung machbar ist. Sieht die Bank die Finanzierung positiv, können Sie das Grundstück dann kaufen und Sie erleben später keine bösen Überraschungen.

Es gibt nichts schlimmeres als eine ungenaue oder unrealistische Kostenkalkulation für den Bau, ein Grundstück was aber schon mit einem Festzins finanziert ist und eine Bank, die nach finaler Kenntnis Ihrer Kostenkalkulation dann Ihr komplettes Bauvorhaben nicht so begleiten möchte, wie Sie es möchten.

Da die Banken in dem Fall bereits im ersten Rang im Grundbuch steht, wird es sehr schwierig werden Ihre Wünsche durchzusetzen.

Die Bauplanung

Lassen Sie sich eingehend beraten, vergleichen Sie und nehmen Sie mindestens 3 unterschiedliche Termine bei unterschiedlichen Anbietern wahr. Soll es ein Fertighaus werden, ein Massivhaus, wollen Sie schlüsselfertig bauen lassen oder selbst mitwirken? Viele Fragen die Sie sich nun beantworten müssen. Wenn Sie ein für Sie passenden Anbieter gefunden haben, schauen Sie sich Referenzobjekte an und lassen Sie den GU Vertrag noch einmal prüfen.

Ein frei geplantes Architektenhaus ist sehr schön und individuell, aber meist auch etwas teurer. Entscheiden Sie sich für die Zusammenarbeit mit einem Architekten wäre es gut, wenn der Architekt nach der Planung auch die Ausschreibung und idealerweise auch die Bauleitung übernimmt. So gehen Sie sicher das die Handwerker von einem Fachmann kontrolliert werden und auch die Dinge so umsetzen, wie Sie es geplant haben.

Gehen Sie bei der Bemusterung immer davon aus, dass zu der ersten Planung immer noch Zusatzkosten durch besondere Wünsche hinzukommen.

Fangen Sie frühzeitig damit an, eine übersichtliche Excel)-Tabelle zu erstellen, wo Sie nach und nach sämtliche Kostenpositionen auflisten. So verlieren Sie nicht die Übersicht und können nach und nach Positionen anpassen.

Welche Kosten fallen an?

Die Grundstückskosten:

Kaufpreis

  • Maklergebühren (nicht einheitlich geregelt)
  • Grunderwerbssteuer (zwischen 3,5% und 6,5 % in NRW))
  • Notarkosten (1,5%)
  • ggf. Vermessungskosten
  • ggf. Kosten für den Rückbau von vorhandenen Gebäuden
  • ggf. Kosten für Schadstoffsanierung

Die Baukosten:

  • Kosten für Erdarbeiten
  • Baumaterial, Arbeitslohn für Roh- und Ausbau
  • Kosten für die technische Ausstattung
  • Kosten für die Gartengestaltung

Erschließungskosten

sind alle Anschlusskosten an die öffentlichen Netze:

  • Kanalanschlüsse
  • Wasserversorgung
  • Strom

Baunebenkosten

  • Planungskosten (Architekt, Statiker, Ingenieure)
  • Gebühren für Baugenehmigungen
  • Versicherungsgebühren (Rohbauversicherung, Bauherrenhaftpflichtversicherung, Eigentümer-Rechtsschutzversicherung)
  • behördliche Gebühren

Die Baunebenkosten entsprechen ca. 15-20% der Baukosten.

 Die Finanzierungsplanung

Sobald Sie alle Kostenpositionen realistisch geplant haben, kennen Sie Ihre gesamten Kosten und können nun mit Ihrem Berater die Finanzierung besprechen. Wir empfehlen, dabei professionelle Hilfe durch einen unabhängigen Finanzierungsvermittler zu nutzen.

Achten Sie darauf, dass die Gesamtkosten zu Ihren finanziellen Möglichkeiten passen. Auch bei finanziellen Engpässen sollten Sie sich die monatliche Darlehensrate noch leisten können. Kalkulieren Sie in der Finanzierungsplanung zu den Kreditkosten auch direkt die höheren Nebenkosten des Hauses mit ein.

Rechnen Sie eher pessimistisch mit 4€ pro Quadratmeter Wohnfläche für die Nebenkosten. Wenn es günstiger wird ist es gut für Sie, dann haben Sie noch einen finanziellen Puffer.

Bauzeitzinsen

Die Bank wird je nach Bauabschnitt und gemäß MaBV Bauzeitenplan immer anteilige Teilbeträge des Darlehens ausbezahlen. Sie zahlen dann immer nach Teil – Auszahlung die anteiligen Zinskosten. Erst wenn das letzte Teildarlehen ausgezahlt wurde, beginnt die Tilgung.

Ein Beispiel könnte so aussehen:

Rate 1: 30% bei Beginn der Erdarbeiten

Rate 2: 28% bei Rohbaufertigstellung

Rate 3: 11,9% Herstellung von Dachflächen, Rohrinstallation, Heizung und Sanitär

Rate 4: 7% bei Fenstereinbau

Rate 5: 11,2% Innenputz,  Estrich, Fliesenarbeiten in den Sanitäreinrichtungen

Rate 6:  8,4% bei Bezugsfertigkeit und Zug um Zug bei Besitzübergabe

Rate 7: 3,5% bei vollständiger Fertigstellung

Bei einem Kredit von 300.000 € würden demnach schon 100.000 € als erste Rate ausgezahlt werden. Für diese Rate möchte die Bank dann auch schon die Zinsen. Bei 1% Finanzierungszins entspricht das 83 € Zinskosten im Monat.

Beachten Sie diese sogenannten Bauzeitzinsen und auch die wahrscheinlich noch vorhandene Miete als zeitlich begrenzte Mehrbelastung bereits in Ihrer Baukostenplanung.   

 

Die Bauphase

Die Bauphase wird Ihnen ganz sicher viele Nerven abverlangen. Dennoch ist es auch ein tolles Erlebnis zu sehen, wie Ihr geplantes Projekt nach und nach Realität wird. Überlassen Sie nichts dem Zufall und besuchen Sie regelmäßig Ihre Baustelle. Kontrollieren Sie, ob die Dinge die geplant sind eingehalten werden und alles so entsteht, wie es sein muss.

Achten Sie darauf, Ihre Baustelle ausreichend zu versichern. Eine Feuerrohbauversicherung die später in eine Wohngebäudeversicherung übergeht ist sehr wichtig. Je nachdem, wer die Bauplanung übernimmt muss die Bauherrenhaftpflichtversicherung unterschiedlich ausgestaltet werden. Bei Bauträgerprojekten empfiehlt sich eine Bauleistungsversicherung und eine Rechtsschutzversicherung, falls doch einmal Probleme auftreten.

Noch ein paar Tipps

  • Wenn Sie das Haus gemeinsam planen und kaufen, dann treffen Sie auch gemeinsame Entscheidungen, um spätere Konflikte zu vermeiden.
  • übernehmen Sie sich nicht, gehen Sie realistisch an die Kostenplanung  und überblicken Sie Ihren Einnahmen und Ausgaben 
  • planen Sie Ihr Haus so, dass Sie genug Platz für Ihre Familie haben
  • planen Sie pauschal immer 10% mehr Kosten für unvorhergesehene Dinge mit ein
  • sorgen Sie dafür, dass Sie nach dem Projekt noch (ein wenig) Rücklagen haben
  • Es muss nicht alles sofort sein – ein Garten kann z.B. auch später angelegt werden
  • versuchen Sie, Fördermöglichkeiten (KFW Darlehen) zu nutzen
  • vermeiden Sie Nachfinanzierungen

Wir haben im Bereich der Finanzierungsplanung viel Erfahrung gesammelt.

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